Deine ersten Schritte in WordPress und welche Einstellungen Du vornehmen solltest

[ Geschätzte Lesedauer: 15 sinnvolle Minuten ]

Herzlichen Glückwunsch! Du hast Deine erste eigene WordPress Webseite. Aber wie geht es jetzt weiter? Welche WordPress Einstellungen solltest Du vornehmen? Keine Sorge, in diesem Artikel helfen wir Dir weiter.

WordPress ist ein kostenfreies Content Management System (CMS). Es hilft Dir dabei, Inhalte für Deine Webseite zu erstellen. Zusätzlich kannst Du die Inhalte verwalten.

WordPress wurde zur Veröffentlichung von Beiträgen in Blogs programmiert. Seit der Veröffentlichung 2004 wird es stetig optimiert. Durch viele Erweiterungen (Plugins) kann WordPress heutzutage viel mehr als nur Blogbeiträge. Im Grunde ist WordPress der Standard für Webseiten geworden.

WordPress Einstellungen für Einsteiger

Diese WordPress Anleitung soll Dir bei der ersten Einrichtung helfen. Hier werden diverse WordPress Einstellungen näher erklärt.

Wir beschäftigen uns auch mit den Basics von WordPress. Also welche Einstellungen Du vornehmen solltest. Aber auch, wie Du Seiten und Beiträge erstellen kannst.

Vermutlich hast Du vorher noch nicht mit WordPress gearbeitet. Daher ist es sinnvoll zu lernen, wie Du WordPress nutzen kannst. Danach kannst Du dann alle WordPress Einstellungen selber vornehmen. Ganz nach Deinen Wünschen.


Anmeldung bei WordPress

Jetzt geht es los! Du hast Deine erste WordPress Webseite erstellt. Als Erstes musst Dich anmelden.

Die Anmeldung bei WordPress ist einfach. Gib zuerst im Browser Deine Domain ein. Füge nun /wp-admin oder /wp-login.php an. Das sieht dann z.B. so aus:

https://www.sophietravel.de/wp-admin
https://www.sophietravel.de/wp-login.php

Das ist der Loginbereich von WordPress.

WordPress Login mit Benutzernamen und Passwort

Hier gibst Du Deine Zugangsdaten ein. Du hast sie bei der Installation bei Deinem Webhoster selbst erstellt oder bekommen. Speichere sie zur Sicherheit noch mal separat ab.

Sobald Du Deine Zugangsdaten eingegeben hast, klicke auf Anmelden. Du kannst nun mit der Bearbeitung Deiner Webseite beginnen.


Allgemeine WordPress Einstellungen

Am Anfang empfiehlt es sich, ein paar Einstellungen vorzunehmen. Die dient dazu, dass WordPress Deinen Anforderungen entspricht.

Starte mit allgemeinen WordPress Einstellungen. Wähle dazu im linken Menü Einstellungen > Allgemein aus.

Du kannst Titel und Untertitel für Deine Webseite festlegen. Nimm Dir Zeit und überlege, wie Du Deine Webseite nennen möchtest. Diese Information wird nicht nur Deinen Besuchern angezeigt. Auch Suchmaschinen wie Google greifen darauf zu.

Du kannst hier auch Deine URL. Dies ist Deine spätere Adresse im Internet. Achte darauf, dass sie mit https:// beginnt. Füge ggf. das „s“ an.

Info: https steht für Hypertext Transfer Protocol Secure und ist Standard für Webseiten. Mittels SSL Zertifikat wird die Übertragung sicher verschlüsselt.

Einstellungen > Allgemein

Du kannst Deine URL auch ohne „www“ festlegen. Entferne dazu das www in beiden URLs und bestätige. Mit oder ohne www ist heutzutage nicht mehr so wichtig. Entscheide Du, was Dir besser gefällt.

https://onlinesuperhelden.de
vs.
https://www.onlinesuperhelden.de

Du wirst nun automatisch ausgeloggt. Die URL muss nämlich aktualisiert werden. Melde Dich erneut an. Du kannst im Browser jetzt Deine überarbeitete URL sehen.

Zusätzlich sind hier die Ländereinstellungen vorzunehmen. Du kannst Sprache und Zeitzone auswählen. Oder das Format für Datum und Uhrzeit.

Wenn Du Deine Einstellungen vorgenommen hast, klicke auf “Änderung speichern“.

Achtung: Du kannst diese Änderungen auch später noch überarbeiten. Die URL sollte aber nicht mehr verändert werden. Das verwirrt sonst Besucher und Suchmaschinen.

WordPress Einstellungen: Permalinks

Jetzt solltest Du die WordPress Einstellungen für Permalinks anpassen. Diese können je Webhosting unterschiedlich voreingestellt sein. Diese Einstellung ist meistens nicht optimal.

Permalinks sind URL’s, die zu Deinen Inhalten führen. Also z.B. Blogbeiträge, Seiten oder Bilder.

Wenn Du einen Beitrag verfasst, kann der Permalink unterschiedlich aussehen. Je nach Einstellung kann z.B in der URL eine Zahlenfolge stehen. Diese URL’s sind nicht aussagekräftig. Der Leser kann sich unter Zahlen nichts vorstellen. Welcher Inhalt verbirgt sich dahinter? Daher ist die Einstellung „Beitragsname“ meistens empfehlenswert.

Einstellungen > Permalinks

Durch die Einstellung Beitragsname erzeugst Du sprechende URLs. Der Besucher sieht vorab in der URL, worum es geht. Somit kann er sich vorstellen, was Ihn erwartet. Dies ist auch vorteilhaft für Suchmaschinen.

Eine sprechende URL:
https://www.onlinesuperhelden.de/wordpress-einstellungen-einsteiger/

Keine sprechende URL:
https://www.beispieldomain.de/genautbol24-20201024/

Diese Einstellung sollte vor Erstellung und Veröffentlichung der ersten Beiträge vorgenommen werden. Bei einer nachträglichen Änderung zeigen bestehende Links auf fehlerhafte Seiten. Über sogenannte Weiterleitungen (Redirects) müssen diese dann auf die neue URL weitergeleitet werden.

Dies kann je nach Anzahl der Beiträge sehr zeitaufwendig werden. Du kannst das vermeiden, indem Du diese Einstellung gleich zu Beginn vornimmst.

WordPress Einstellungen: Lesen & Schreiben

Die WordPress Einstellungen zu Lesen & Schreiben können auf den Voreinstellungen belassen werden. Du kannst unter Lesen entscheiden, wie Deine Beiträge angezeigt werden sollen. Du solltest Dir also zunächst überlegen, wie Deine Webseite aussehen soll.

Hier ist beispielsweise entscheidend, ob Du eine statische Startseite möchtest. Diese ist meist optisch ansprechend gestaltet. Du kannst aber auch wie bei einem Blog immer die aktuellsten Beiträge auf der Startseite angezeigt bekommen möchtest.

Diese Einstellung kann teilweise auch durch die unterschiedlichen Designs (Themes) vorgenommen werden.

WordPress Einstellungen: Diskussionen

Unter Diskussionen kannst Du Einstellungen für die Kommentare Deiner Beiträge vornehmen. So kannst Du entscheiden, ob ein Benutzer seinen Namen und Email angeben muss zum Kommentieren. Du kannst sogar festlegen, dass sich Benutzer vorab registrieren müssen. Dies ist aber ein zusätzlicher Aufwand. Du wirst dadurch weniger Kommentare bekommen.

Zusätzlich kannst Du hier auch die Einstellung vornehmen, dass jeder Kommentar manuell freigegeben werden muss. Dies kann von Vorteil sein, um unangemessene Kommentare oder Spam einzudämmen. Bei vielen Kommentaren kann es aber nervig sein, diese ständig von Hand freizugeben. Hier lohnt sich ein Plugin gegen Spam.

WordPress Einstellungen: Medien

In den Einstellungen Medien kannst Du die maximale Bildgröße der hinzugefügten Bilder zur Mediathek auswählen. Diese Einstellung kannst Du auch zunächst auf den Standardeinstellungen belassen. Du kannst die Bildgrößen in Artikeln auch später jederzeit ändern.


WordPress Dashboard

Das Dashboard ist Deine interne Startseite von WordPress. Hier befindet sich eine Übersicht und Zugang zu allen Einstellungsmöglichkeiten. Das Dashboard ist nur für Dich und von außen nicht einsehbar.

WordPress Dashboard mit verschiedenen Modulen

Die Ansicht Deines Dashboards kannst Du anpassen. Einzelne Inhalte, die Du nicht angezeigt bekommen möchtest, können ausgeblendet werden. Dafür klickst Du oben rechts auf „Ansicht anpassen“ und wählst aus, was Du angezeigt bekommen möchtest.

Du hast bei den unterschiedlichen WordPress Einstellungen die Möglichkeit, oben rechts auf „Hilfe“ zu klicken. Dir wird dann eine kurze Erklärung oder Einstellungen angezeigt.


WordPress Themes

Kommen wir nun zu dem Design Deiner Webseite. Das ist die spätere Optik, welche die Besucher sehen. Bei WordPress wird das über sogenannte Themes eingestellt.

Das Theme ist eine grafische Oberflächengestaltung Deiner Webseite. Es bestimmt somit das gesamte Aussehen Deiner Webseite.

Wähle im linken Menü Designs und dann Themes aus. Dir werden nun (je nach Hostingprovider) eines oder mehrere aktuelle Themes angezeigt. Das Theme an erster Stelle (links) ist das derzeit aktive WordPress Theme.

Design > Themes

Um das Theme zu wechseln, gehst Du mit dem Mauszeiger über das Theme, dass Du aktivieren möchtest. Klicke dann auf “Aktivieren“. Wenn Du jedoch zuerst eine Vorschau sehen möchtst, dann klicke auf „Live Vorschau“.

Falls Dir das Theme gefällt und Du es aktivieren möchtest, dann klick nun oben Links auf „Aktivieren und Veröffentlichen“. Wenn es Dir jedoch nicht gefällt, kannst Du einfach daneben auf das „X“ klicken. So gelangst Du wieder zurück zu der Auswahl der Themes.

Wenn Du ein Theme anklickst, bekommst Du nähere Details zu diesem Theme. Mit den Pfeilen oben links kannst Du Dich dann durch Deine unterschiedlichen Themes durchklicken. Über das „X“ rechts oben schließt Du die Detailansicht wieder und gelangst zurück zur Übersicht.

WordPress Themes hinzufügen

Um ein neues Theme hinzuzufügen klicke entweder auf das Theme Feld mit dem „+ Neues Theme hinzufügen“. Alternativ geht es auch oben auf der Seite neben Themes mit „Themes hinzufügen“.

Hier kannst Du nun alle Themes durchsuchen. Du kannst entweder im Suchfeld einen Suchbegriff eingeben oder Du wählst eine der vorgeschlagenen Kategorien aus. Du kannst auch auf „Nach Funktionen filtern“ klicken, hier bekommst Du eine Liste an Filtervorschlägen.

Wähle aus, was Dich interessiert an und dann „Filter anwenden“. So bekommst Du nur die Themes aus der jeweiligen Kategorie angezeigt.

Hast Du ein Theme gefunden, dass Dir gefällt? Klicke auf „Installieren“. Warte bis es installiert ist, um es dann aktivieren zu können.

Info: Neben kostenlosen Themes gibt es auch kostenpflichtige Premium Versionen. Diese sehen meist besser aus und sind professionell gestaltet. Im Gegensatz zu kostenlosen Themes ist hier auch kein Backlink “als Bezahlung” für den Autor vorhanden (meist im Footer der Seite).

Sicherlich hast Du Dir nun eine Liste an Themes angeschaut und vielleicht auch bereits einige heruntergeladen.

WordPress Standard Themes

Es empfiehlt sich nun die nicht aktiven Themes zu löschen. Dies ist vor allem deshalb sinnvoll, weil im Hintergrund WordPress jedes dieser Themes lädt. Dies hat zur Folge, dass unnötig Speicherplatz verbraucht wird. Die Webseite wird dadurch langsamer.

Tipp: Zusätzlich zu Deinem Theme solltest Du ein vorinstalliertes Theme von WordPress behalten. Sollte Dein aktuelles Theme nämlich nicht mit einem Update von WordPress kompatibel sein, wäre Deine gesamte Webseite nicht aufrufbar. WordPress wird in einem solchen Fall automatisch ein verfügbares Standard Theme anzeigen (sogenannte Fallback Lösung).

WordPress Themes löschen

Das Löschen von Themes bereitet immer wieder Probleme bei Nutzern, obwohl es sehr simpel ist. Die Funktion dafür ist ein wenig versteckt. Hierfür klicke das Theme, dass Du löschen möchtest an. Wenn Du nun in der Detailansicht des Themes bist, wird Dir rechts unten in Rot „Löschen“ angezeigt.

Du wirst gefragt, ob Du dieses Theme löschen möchtest. Bestätige mit „OK“ um das Theme dauerhaft zu löschen.

Versteckte Funktion Theme löschen

WordPress Customizer

Mit dem Customizer können verschiedene Einstellungen im Theme vorgenommen werden. Welche Änderungen Du hier genau vornehmen kannst, hängt stets vom aktivierten Theme ab. Kostenlose Themes bieten meist nur Basisfunktionen wie Farben oder Schriftart. Die Möglichkeiten bei gekauften Premium Themes sind meist viel komplexer.

Es handelt sich beim Customizer um einen visuellen Front Editor. Das bedeutet, dass Du alle Veränderungen in einer Vorschau sofort sehen kannst. Du kannst hier beispielsweise Farben verändern, ein Logo einfügen oder auch Menüs und Widgets anpassen.

Wenn Du mit Deiner Bearbeitung zufrieden bist, klicke auf „Speichern und Publizieren“, um Deine Bearbeitung zu veröffentlichen.

Du hast außerdem die Möglichkeit, die Webseite als Smartphone oder Tablet anzeigen zu lassen. Klicke dazu im linken Customizer Menü unten auf die dementsprechenden Symbole. So kannst Du überprüfen, wie Dein Design auf verschiedenen Endgeräten aussieht.


WordPress Widgets

Widgets sind vordefinierte Funktionsblöcke (oder auch Module) mit einem speziellen Inhalt. Widgets werden meist links oder rechts in Seitenleisten eingesetzt. Das können z.B. Kategorien, neueste Artikel oder Kommentare, Schlagwörterwolken oder auch ein Kalender sein.

Über unterschiedliche Plugins kannst Du diese Widgets erweitern. Auch gibt es leere Widgets für HTML. In diese kannst Du eigenen Code einfügen und sie somit an Deine Vorstellungen anpassen.

Um Deine Widgets zu sehen und zu bearbeiten klickst Du im linken Menü auf „Design“ und dann „Widgets“.


WordPress Menüs

Um dem Nutzer der Webseite die Navigation zu erleichtern, kannst Du Menüs in die Seite einbauen. Diese findest Du unter „Design“ und dann „Menü“. Du kannst hier auch die einzelnen Menüpunkte sortieren oder Untermenüpunkte (sogenannte Submenus) einrichten.

Design > Menüs

Wo sich das Menü auf Deiner Webseite befindet, kannst Du selbst entscheiden. Dafür wähle unter dem erstellten Menü „Menü Einstellungen“, „Position im Theme“ die gewünschte Position aus und bestätige mit „Menü speichern“.

Bei den meisten Themes kannst Du die Menüs auch direkt über den Customizer bearbeiten.


WordPress Benutzer

Wenn Du nicht alleine sondern im Team an Deiner Webseite arbeiten möchtest, kannst Du weitere Benutzer hinzufügen.

Um einen Benutzer hinzuzufügen klicke im linken Menü auf Benutzer, nun werden Dir alle derzeitigen Benutzer angezeigt. Jetzt kannst Du auf der Seite oben, neben Benutzer auf „Neu hinzufügen“ klicken. Hier füllst Du nun die Informationen zu dem Benutzer, den Du hinzufügen möchtest, aus.

Unter Rolle kannst Du auswählen wie viele Rechte der Benutzer bekommt. Fügst Du beispielsweise einen Benutzer als Admin hinzu, so kann dieser alle WordPress Einstellungen vornehmen. Der Benutzer bekommt also vollen Zugriff auf die komplette Webseite.

Fügst Du dagegen einen Benutzer mit der Rolle Abonnent hinzu, hat dieser weniger Rechte. Er kann lediglich sein eigenes Profil und die Module des Dashboards bearbeiten und verändern. Ansonsten hat der Abonnent nur Leserechte.

Hast Du alle Informationen zum Benutzer ausgefüllt, klicke auf „Neuen Benutzer hinzufügen“, um Deine Eingaben zu bestätigen.

In der Übersicht der Benutzer kannst Du den Benutzernamen, Namen, Email, Rolle und die Anzahl der verfassten Beiträge einsehen.

Du kannst dort auf die Zahl der verfassten Beiträge klicken, dann werden Dir alle Beiträge des jeweiligen Benutzers angezeigt. Über der tabellarischen Übersicht befindet sich ein Suchfenster, hier kannst Du nach bestimmten Benutzern suchen.

WordPress Benutzer entfernen

Wenn Du einen Benutzer wieder entfernen möchtest, geht auch das sehr einfach. Aktiviere links neben dem Benutzernamen das Kästchen, dort erscheint nun ein blauer Haken. Über und unter der Tabelle befinden sich Menüs auf denen „Mehrfachaktionen“ steht. Klicke dieses an und wähle “Löschen” aus. Wähle nun rechts daneben übernehmen aus.

Die Rolle eines Benutzers zu ändern, geht ähnlich. Kästchen neben dem Benutzer auswählen, so dass ein blauer Haken in dem Kästchen erscheint. Im Menü „Rolle ändern in …“ auswählen. Klicke neben dem Menü auf “Wechseln“, um die Änderung der Rolle zu übernehmen.

Um weitere Änderungen an einem Profil vornehmen zu können, einfach den Benutzernamen auswählen. Nun erscheinen dort weitere Auswahlmöglichkeiten. Du kannst dort Anschauen, Bearbeiten oder Löschen auswählen, je nachdem was Du mit dem jeweiligen Benutzerkonto machen möchtest.


WordPress Plugins

Ein Plugin ist eine eigenständige Software, eine Erweiterung. Sie fügt verschiedene Funktionalitäten zu Deiner Webseite hinzu.

WordPress entstand als reines Content Management System (CMS) für Blogbeiträge. Um diese Basis Software aber nach Deinen Wünschen und Ansprüchen anzupassen, sind Plugins sinnvoll.

Ein Plugin kann Dir z.B. ein Kontaktformular erstellen. Oder ein kompletter Onlineshop sein. Oder für mehr Sicherheit auf Deiner Webseite sorgen. Auch für unerwünschte Spamkommentare gibt es verschiedene Anti Spam Plugins.

Sinn und Zweck von Plugins

Aber warum wird WordPress nicht direkt mit allen Plugins installiert? Dafür gibt es eine simple Antwort. Die Webseite wäre dann sehr langsam, da alle Plugins geladen werden müssten. Und es gibt ca. 58.000 offizielle Plugins. Nicht jeder braucht z.B. einen Onlineshop. Von daher installiert man mit WordPress immer nur eine Basisversion.

Tipp: Aus demselben Grund ist es empfehlenswert, nicht genutzte bzw. deaktivierte Plugins zu entfernen. Die Performance der Webseite leidet darunter. Denn auch deaktivierte Plugins muss WordPress laden.

Um ein neues Plugin zu installieren wähle im linken Menü Plugin und dann „Installieren“ aus. Nun kannst Du alle Plugins durchsuchen und mit dem Klick auf „Jetzt installieren“ installieren.

Das Suchfenster oben rechts hilft dabei Plugins nach unterschiedlichen Schlagwörtern durchsuchen zu können.

Wenn Du das gewünschte Plugin installiert hast, klicke auf „Aktivieren“ um es nutzen zu können.

WordPress Plugins zum Aktivieren oder Löschen

Um Plugins löschen zu können musst Du es zunächst deaktivieren. Dafür klicke unter dem Plugin Namen auf “Deaktivieren” und danach auf “Löschen“.

WordPress Einstellungen für Plugins

Die meisten Plugins haben eigene Einstellungen. Du findest diese unter dem jeweiligen Plugin unter “Settings” oder “Einstellungen”. Es kann aber auch sein, das Du die Einstellungen links in der WordPress Navigation findest.

Um immer die aktuelle Version eines Plugins zu erhalten ist eine Aktualisierung notwendig. Rechts in der Spalte des Plugins kannst Du die automatische Aktualisierung aktivieren bzw. deaktivieren. Du kannst aber auch alle Plugins manuell aktualisieren. So hast Du mehr Kontrolle über die Vorgänge in Deinem WordPress.

Neben den kostenfreien Plugins gibt es auch eine Vielzahl kostenpflichtiger Premium Plugins.


WordPress Seiten

Seiten und Beiträge unterscheiden sich bei WordPress dahingehend, dass Seiten statisch sind und dauerhafte Informationen beinhalten. Eine typische Seite ist z.B. “Über uns” oder “Impressum”.

WordPress Seiten erstellen

Um eine Seite erstellen zu können klicke im linken Menü auf „Seiten“ und dann „Erstellen“. Du kannst dieser Seite nun einen Titel geben und den Inhalt der Seite bestimmen.

Seiten erstellen

Tipp: Aus dem Seitentitel wird automatisch die URL generiert, achte also auf eine sinnvolle Benennung. Aus dem Seitentitel “Datenschutzerklärung” wird so “https://www.deinewebseite.de/datenschutzerklaerung

Bei der Erstellung des Inhalts kannst Du unterschiedliche Bearbeitungen vornehmen. Klicke dafür oben links auf das Pluszeichen „+“, um das Bearbeitungsmenü zu öffnen.

Nun kannst Du die gewünschte Formatierung anklicken, beispielsweise Überschrift. Hier kannst Du zwischen verschiedenen Überschriften wählen und diese so anpassen, wie Du es möchtest.

Du kannst auf Deiner Seite auch Bilder, Video, Widgets oder weitere Einbettungen einfügen.

WordPress Einstellungen für Seiten

Du kannst mit dem kleinen Rädchen oben rechts noch unterschiedliche WordPress Einstellungen vornehmen. Hier kannst Du beispielsweise die Sichtbarkeit der Seite auswählen. Du kannst auch ein Veröffentlichungsdatum festsetzen oder die ganze Seite löschen.

Unter Diskussion hast du die Möglichkeit, die Kommentarfunktion auf der Seite abstellen. Das macht meistens Sinn. Kommentare gehören eher zu Beiträgen, nicht zu Seiten.

Wenn Du auf „Vorschau“ klickst siehst Du, wie die von Dir erstellte Seite aussehen wird. Unter „Entwurf speichern“ kannst Du Deine Seite speichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiter bearbeiten. Der Entwurf ist noch nicht öffentlich, also noch nicht im Internet. Erst wenn Du „Veröffentlichen“ auswählst, wird die Seite für Besucher Deiner Webseite sichtbar. Sie ist also ab jetzt live im Internet und für Besucher und Suchmaschinen zugänglich.

WordPress Seiten löschen

Um Seiten löschen zu können, gehe in Dein WordPress auf „Seiten“. Wähle dort die Seiten aus, die Du löschen möchtest. Nun kannst Du im oberen Dropdown Menü auf Mehrfachfunktionen klicken und “In den Papierkorb verschieben” auswählen.

Alternativ kannst Du mit dem Mauszeiger auf den Seitentitel gehen und es erscheinen unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten. Wenn Du „Papierkorb“ auswählst, wird die Seite in den Papierkorb gelegt. Solange dieser nicht geleert wird, können Seiten dort wiederhergestellt werden. Seiten im Papierkorb sind nicht für Besucher der Webseite sichtbar.

Um die Seite zu Bearbeiten wähle „Bearbeiten“ aus. Vergiss nicht die Seite nach dem Bearbeiten abzuspeichern über „Entwurf speichern“ bzw. „Veröffentlichen“. Solltest Du den Editor ohne vorheriges Speichern verlassen, werden Deine Änderungen nicht übernommen.


WordPress Beiträge

Beiträge sind in der Regel aktuelle Artikel eines Blogs. Im Gegensatz zu Seiten gibt es hier meist ein angezeigtes Datum der Veröffentlichung. Beiträge können auch kommentiert werden. Sie werden chronologisch geordnet, wobei die aktuellsten (also neusten Beiträge) meistens oben angezeigt werden.

Beiträge erstellen

Klicke auf Beiträge, dann wird Dir eine Liste alle Deiner Beiträge angezeigt. Wenn Du einen neuen Beitrag erstellen möchtest, klicke oben neben Beiträge auf das Kästen “Erstellen“.

Nun kannst Du Deinem Beitrag einen Titel geben und ihn verfassen. Das Erstellen von Beiträgen ist ähnlich zu dem Erstellen von Seiten. Jedoch hast Du hier zusätzlich die Einstellung von Kategorien und das (optionale) Hinzufügen von Schlagwörtern.

WordPress Kategorien

Um einen Beitrag einer Kategorie zuzuweisen, klickst Du rechts in der Navigation auf den Punkt „Kategorien“. Hier kannst Du eine Kategorie Deiner Wahl anklicken und den Beitrag dieser Kategorie zuordnen. Wenn es die Kategorie noch nicht gibt, kannst Du sie hier erstellen.

Um eine neue Kategorie zu erstellen klicke „Neue Kategorie erstellen“. Gebe nun den Namen der Kategorie ein, zusätzlich kannst Du hier auch die neue Kategorie einer bestehenden unterordnen. Zum Bestätigen klicke dann das nachfolgende Kästchen „Neue Kategorie erstellen“.

WordPress Schlagworte

Um Schlagwörter (Tags) hinzufügen zu können, einfach unter „Neues Schlagwort erstellen“ das gewünschte Wort eingeben. Trenne ggf. mehrere Schlagwörter mit einem Komma oder der Eingabetaste.

Über Schlagwörter kann der Besucher der Webseite Beiträge schneller finden. Du musst aber keine Schlagwörter verwenden. Sie können der Übersichtlichkeit bei vielen Artikeln dienen.

Du kannst die Schlagwörter als Widget in der Seitenleiste anzeigen lassen. WordPress erstellt dann eine sogenannte Wortwolke (Tag Cloud). Je öfter ein Schlagwort benutzt wurde, desto größer und fetter wird der Begriff angezeigt.


WordPress Kommentare

Wenn Du in Deinem WordPress auf „Beiträge“ klickst, siehst Du eine Übersicht aller Deiner erstellten Beiträge.

Hier wird Dir nicht nur Autor, Kategorie, Schlagwörter und das Datum angezeigt, sondern auch die bestehenden Kommentare des Beitrages.

Wenn Du auf die Sprechblase mit der Anzahl der bestehenden Kommentare klickst, werden Dir diese angezeigt.

Kommentare sind Anmerkungen von Besuchern Deiner Webseite unter bestimmten Beiträgen. Um diese Kommentare sehen zu können, kannst Du entweder bei Deinen Beiträgen auf die Sprechblase klicken. Oder wähle im linken Menü Kommentare aus.

WordPress Einstellungen für Kommentare

Wenn Du einen Kommentar auswählst, erscheint das Dropdown Menü „Mehrfachaktionen“. Hier gibt es unterschiedliche Aktionen, aus denen Du wählen kannst.

Du hast hier z.B. die Möglichkeit, den Kommentar zurückzuweisen. Das bedeutet, dass er für die Besucher Deiner Webseite nicht mehr sichtbar ist. Alternativ kannst Du den Kommentar auch bearbeiten, löschen, darauf antworten oder als Spam markieren.


WordPress Mediathek

Bilder, Videos und Audiodateien werden in Deiner Mediathek gespeichert. Von dort aus kannst Du diese für Deine Seiten und Beträge nutzen. Um Medien hinzuzufügen gehe auf „Medien“ und dann „Dateien hinzufügen“. Wähle nun „Dateien auswählen“ und füge Dateien, die Du später nutzen möchtest, hinzu.

Medien > Mediathek

Über das Dropdown Menü „Alle Medien“ kannst Du nach unterschiedlichen Medientypen filtern. Mit der „Mehrfachauswahl“ kannst Du mehrere gleichzeitig Medien markieren. Mit „Endgültig Löschen“ werden diese Medien dann alle gelöscht.


WordPress Einstellungen Infografik

Nun hast Du die Grundlagen von WordPress gesehen. Du hast nun auch schon die besten WordPress Einstellungen vorgenommen. Jetzt kannst Du mit Deiner WordPress Webseite durchstarten! Beginne gleich, diese nach Deinen Wünschen zu erstellen und zu gestalten.

Es ist zu empfehlen die wichtigsten WordPress Einstellungen gleich zu Beginn vorzunehmen. Das betrifft vor allem die Permalinks. Erst danach solltest Du mit der Erstellung von Beiträgen und Seiten zu beginnen. Anschließend kannst Du ein SEO Plugin für WordPress installieren und mit der Suchmaschinenoptimierung beginnen .Die folgende WordPress Infografik fasst die wichtigsten Punkte noch einmal für Dich zusammen. Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg mit Deiner WordPress Webseite!

Infografik zum Download: Erste Schritte mit WordPress (PDF, 48 KB)

Lea ist Studentin im Bereich Business Administration. Sie interessiert sich für Online Marketing und baut zurzeit eine eigene Fitness-Webseite auf. Derzeit lebt sie in Marokko.

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